28.6.06: Grundkurs Astronomie besucht das Planetarium Stuttgart

Die Vorführung "Der Harem des Göttervaters" sowie ein Besuch der Meteoriten-Ausstellung waren die Programmpunkte bei der Exkursion des Grundkurses Astronomie ins Planetarium Stuttgart.

Die Planetariumsvorführung begann mit einer Vorstellung des aktuellen Sternhimmels: Das "Sommerdreieck", gebildet aus den hellen Sternen Wega, Deneb und Atair ist zur Zeit die auffälligste Sterngruppierung am Himmel. Dazu kommt der Planet Jupiter, im Sommer 2006 nach dem Mond das hellste Objekt am Nachthimmel. Auf Jupiter bezieht sich auch der Titel der Vorstellung, mit "Harem" sind die Jupitermonde gemeint. Die ersten vier Jupitermonde wurden von Galileo Galilei entdeckt, mittlerweile kennt man über 60 Jupitermonde. Die Entdeckungsgeschichte der Monde sowie ihre Eigenschaften wurden mit interessanten Bildern geschildert.
Ein großer Vorteil eines Planetariums besteht darin, dass man auch den Sternhimmel zeigen kann, der sich von anderen Beobachtungsorten aus zeigt. So wurde eine "virtuelle" Reise nach Neuseeland unternommen. Von dort aus kann man z.B. das Sternbild "Kreuz des Südens" sehen.

Im Foyer ist der alte Planetariumsprojektor ausgestellt

Der Planetariumsprojektor besteht im Prinzip aus den beiden Halbkugeln A und B.
Die Sternbilder liegen hier als kleine Löcher vor. Durch die Löcher fällt Licht an
die entsprechende Stelle der Planetariumskuppel.
Die Bewegung der Sterne während der Nacht wird durch Drehung um die blaue Achse dargestellt.
Um den Sternhimmel an einem anderen Beobachtungsort zu zeigen,
kann der Projektor um die rote Achse gedreht werden.

Im Planetarium läuft zur Zeit noch eine Ausstellung über Meteorite. Meteorite sind Gesteins- oder Metallbrocken, die von außerhalb der Erde kommend in die Lufthülle eindringen, wo sie mehr oder weniger spektakulär aufglühen. Wenn die Brocken groß genug sind, erreichen Teile davon die Erde, diese Stücke sind dann begehrte Sammlerobjekte. Solche Meteoritenfunde wurden in der Ausstellung gezeigt.

Meteoritenfunde

Wenn größere Meteoriten auf der Erde einschlagen, entstehen Krater.
Ein Beispiel ist das Nördlinger Ries.

Link: PLANETARIUM STUTTGART

Links zu WIKIPEDIA:

Jupiter

Meteorit