Exkursion der 4-stündigen Chemiekurse (J1) zur BASF 

Am 4. März 2011 trafen wir uns mit unserem Lehrer Herrn Stark um 7:45 am Vaihinger Bahnhof zur Fahrt nach Ludwigshafen zu BASF, dem größten Chemiekonzern der Welt. Nach zweimaligem Umsteigen und, entgegen unseren Befürchtungen, ohne Behinderungen durch den Lokführerstreik kamen wir dann am Werkstor an. Alle waren sofort beeindruckt von der Größe des Werksgeländes, das, wie wir später erfuhren, das größte zusammenhängende Chemiewerksgelände der Welt ist. Nach einem netten Empfang durch Herrn Klein, unseren Werksführer, begann die Führung durch das Besucherzentrum. Hier erfuhren wir interessante Dinge über die Produktpalette und die Geschichte der Firma. Auch dieser Teil war wieder von vielen Weltrekorden geprägt. Nach der Führung durch das Museum ging es weiter mit einer Bustour durchs Werksgelände. Vorher wurden wir alle noch mit Schutzbrillen und Schutzhelmen ausgestattet. Wieder waren alle beeindruckt von den vielen Rohren und Leitungen, in denen Stoffe von einer Anlage zur nächsten geleitet werden. Alle Rohre gehören zum so genannten Verbundsystem des Werksgeländes. So werden auch Nebenprodukte wie beispielsweise Wasserdampf zu den Anlagen befördert, wo sie gebraucht werden. So wird Energie gespart und die Umwelt geschont. Insgesamt haben die Leitungen eine beeindruckende Gesamtlänge von ca. 2000km. Dies entspricht der Strecke von hier nach Moskau! Außerdem hatten wir die Möglichkeit, zwei Anlagen näher anzuschauen: die Lufttrennanlage und den Steamcracker. Letzteres ist eine der wichtigsten Anlagen des Geländes. Hier wird Rohbenzin zu vielen, für die Chemikalienproduktion wichtigen Stoffen zerlegt, darunter vor allem Propylen und Ethylen. Über den Preis einer solchen Anlage waren alle erstaunt: sie kostet ca. 1 Milliarde Euro!

Nach unserer Führung übers Werksgelände gingen wir zum Mittagessen in eine der werkseigenen Kantinen. Es gab alles was das Herz begehrt, von Salat über eine große Auswahl an Hauptgerichten bis hin zum Nachtisch. Zum Schluss bedankten wir uns bei Herrn Klein und machten das obligatorische Gruppenfoto. Nach einer sehr interessanten Führung und vielen neuen Eindrücken stiegen wir wieder in den Zug zurück nach Vaihingen. Am Ende waren alle beeindruckt, wie wichtig dieser Konzern für unseren Alltag ist, denn eigentlich steckt ein Stückchen BASF in fast allen Dingen des Alltags.

Franziska Marx, J1

Auf dem Werksgelände ist das Fotografieren nicht erlaubt. Einen Eindruck erhält man jedoch durch die Pressefotos der BASF, die man hier ansehen kann.
Im Folgenden sehen Sie eine Bilderschau vom Rundgang im Besucherzentrum. Dabei gab es auch die Gelegenheit, selbst zu "experimentieren": z. B. beim Beurteilen von Geruchsproben sowie beim Testen eines "Superabsorbers" (wird  in Windeln verwendet). Anhand eines Computerprogramms konnte man sich eine passende Frisur aussuchen und auch das Bild ausdrucken. Starten Sie die Bilderschau durch Anklicken eines Bildes.

01_Begrueszung-Herr-Klein.jpg
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02_Ausstellung-Chemie-ist-ueberall.JPG
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03_Geruchsproben.JPG
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04_Demo-Superabsorber.JPG
04_Demo-Superabsorber.JPG
05_Demo-Superabsorber.JPG
05_Demo-Superabsorber.JPG
06_Superabsorber-Riesenmolekuel.JPG
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07_Demo-Chemieanlage.JPG
07_Demo-Chemieanlage.JPG
08_BASF-weltweit.JPG
08_BASF-weltweit.JPG
09_Werksgelaende-Ludwigshafen.JPG
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10_Wunschfrisur.JPG
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