Exkursion an die Hochschule Esslingen

Im Hörsaal

Am 26.7.11 unternahmen die 4stündigen Chemie- und Physikkurse der Jahrgangsstufe 1 eine Exkursion an die Hochschule Esslingen, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften.
Frau Prof. von Seggern begrüßte unsere Gruppe und stellte zunächst die Hochschule Esslingen und speziell den Studiengang Chemieingenieurwesen Farbe und Lack vor. Das Studium ist nach dem "Bachelor-Master-Prinzip" aufgebaut. Das Studium an einer Hochschule (früher Fachhochschule) ist sehr praxisorientiert. So gibt es schon im Bachelor-Studium ein Praxissemester, es dauert somit insgesamt 7 Semester. Der Bachelor ist ein berufsqualifizierender Abschluss, man hat jedoch auch die Möglichkeit, in weiteren 4 Semestern zum Master-Abschluss zu kommen. Dazu kann man auch eine eine andere Hochschule oder an eine Universität wechseln. Die Berufsaussichten für Absolventen des Studiengangs "Farbe und Lack" sind gut, die Firmen schätzen die praxisorientierte Ausbildung.
Nach der Vorstellung des Studiengangs gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei ging es auch um die Frage, ob für den "doppelten" Abiturjahrgang 2012 genügend Studienplätze bereit stehen. Die Hochschule Esslingen wird eine erhöhte Zahl von Plätzen schaffen.

Nach der Einführung im Hörsaal stand der praktische Teil an. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe hatte zunächst die Aufgabe, die Kupferkonzentration in einer Lösung durch Messungen mit einem Fotometer festzustellen. Dazu wurde zunächst das Absorptionsmaximum der Lösung ermittelt und dann eine Eichkurve aufgestellt, die den Zusammenhang zwischen der Extinktion und der Konzentration angibt. Durch Messen der Extinktion der unbekannten Lösung konnte dann deren Konzentration ermittelt werden.

Die zweite Aufgabe war die Herstellung einer "Badebombe". Das Sprudeln der Badebombe im Wasser ist auf den Gehalt an Zitronensäure und Natriumhydrogencarbonat zurück zu führen. Dazu kommen noch Farbstoffe, Duftstoffe und Blüten. Zusammengehalten werden die Zutaten von geschmolzener Shea-Butter, außerdem braucht man noch einen Emulgator. Zum Hartwerden kommt das Ganze dann in den Kühlschrank. Die Badebomben wurden nach einem gegebenen "Rezept" hergestellt. Da die Gruppen nach der Hälfte der Zeit wechselten, konnte jeder am Schluss eine selbst hergestellte Badebombe mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss gab es noch einen Rundgang durch  verschiedene Labore. Hier werden z.B. die Beständigkeit von Lacken und ihre Farbtönung gemessen. Auch die verschiedenen Lackierverfahren können hier angewendet werden. Da man an der HS Esslingen auch das Fach Design belegen kann, gab es in einem Raum auch verschiedene "Kunstwerke", hergestellt von Studenten, zu sehen.

Wir bedanken uns bei Frau Prof. von Seggern für das interessante Programm. Der Besuch war für mache Anlass, sich bereits jetzt Gedanken über die Studien- und Berufswahl zu machen.

LINK: Hochschule Esslingen - Fakultät Angewandte Naturwissenschaften

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01_Einfuehrung-Frau-Prof-v-Seggern.JPG
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02_Im-Labor-Prof-Marbach.JPG
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03_Aufgabe-Bestimmung-Kupferkonzentration.JPG
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04_Im-Labor.JPG
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05_Im-Labor.JPG
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06_Ergebnisse.jpg
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07_Herstellung-Badebombe.JPG
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08_Zutaten-Farbstoffe.JPG
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09_Zutaten-Blueten.JPG
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10_Zutaten-Duftstoffe.JPG
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11_Im-Labor.JPG
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12_Im-Labor.JPG
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13_Im-Labor.JPG
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14_Einfuellen-der-Masse.JPG
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15_Bereit-zum-Abkuehlen.JPG
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16_Fertige-Badebomben.JPG
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17_Labor-Rundgang.JPG
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18_Design.JPG
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