Nickel

Symbol: Ni
Atomzahl: 58,69u
Ordnungszahl: 28

Klasse: Metall
Aussehen: glänzend, metallisch, silbrig

Dichte: 8908 kg/m3
Schmelzpunkt: 1728 K
Siedepunkt: 3186 K
Spez. Wärmekapazität: 440 J/(kg · K)
Elektrische Leitfähigkeit: 14,3 · 106 S/m
Wärmeleitfähigkeit: 90,7 W/(m · K)

Anwendungen:

Herstellung:
Der kupferhaltige Magnetkies (Pyrrhotin) wird zunächst mechanisch aufbereitet und angereichert. Durch das Vorrösten bindet sich ein großer Anteil des vorhandenen Eisenoxids mit der Schlacke und fließt ab. Vorhandenes Eisensulfid kann durch das Einblasen von Sauerstoff oxidiert werden. Durch das Schmelzen mit Natriumsulfid kann man die restlichen Metallverbindungen trennen. Dabei sammelt sich Nickelsulfid am Boden. Durch Rösten erhält man Nickeloxid, das dann durch eine Reduktion mit Koks zu unreinem Nickel weiterverarbeitet werden kann.

Ursprung des Namens:
Der Name stammt von dem Wort Niggel (Teufel) ab, da das Metall in der Natur in einem
Mineral gefunden wurde, das aussieht wie das Kupfererz. Oft gewann man anstatt des Kupfererzes das Nickelerz, und das kann nur ein Werk des Teufels sein.

Entdeckung:
Nickel wurde bereits 3500 v. Chr. benutzt. Bronze aus dem Gebiet des heutigen Syriens enthielt bis zu 2% Nickel. Chinesische Schriften bezeugen, dass in Asien "weißes Kupfer" (Neusilber) zwischen 1700 und 1400 v. Chr. verwendet wurde. Das Metall ist als Legierung schon lange bekannt, wurde aber erst 1751 von Cronstedt als eigenständiges Metall erkannt. 

Fundort:
Nickelerz wird vor allem in Kanada, Russland und Australien gewonnen. Man findet sowohl sulfidische als auch oxidische Erze.

Bilder:


Kugellager

Münze

Batterie

Quellen: Wikipedia , http://www.brent-krueger.com/images , www.panasonic.com 
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©® Matthias Gerhardt, Christian Blessing