Knallgasbüchse

Für diesen Versuch eignet sich z. B. eine leere Kaffeebüchse. In der Mitte des Bodens bringt man ein kleines Loch an. Die Büchse wird umgedreht auf den Tisch gestellt (eventuell auf einem Tondreieck) und von unten mit Wasserstoffgas gefüllt. Dabei hält man des Loch mit einem Finger verschlossen. Wenn die Büchse gefüllt ist, gibt man die Öffnung frei und entzündet den ausströmenden Wasserstoff. Der Wasserstoff brennt zunächst ruhig ab. Dabei strömt von unten ständig Luft nach. Schließlich liegt in der Büchse ein zündfähiges Wasserstoff-Luft-Gemisch vor, der noch übrige Wasserstoff explodiert.

Anmerkung: Die Zeitspanne bis zur Explosion hängt natürlich auch von der Größe der verwendeten Büchse ab, normalerweise dauert es 30 bis 60 Sekunden bis zur Explosion. Vor der Explosion hört man einen Pfeifton, der bis zur Explosion ständig lauter wird.

Obwohl der Versuch eigentlich ungefährlich ist, sollte man die Schutzscheibe nicht vergessen!

Anmerkung: Ein Wasserstoff/Luft-Gemisch ist explosiv, wenn es zwischen 4% und 75% Wasserstoff enthält. Bei diesem Versuch kommt es also zur Explosion, wenn im ausströmenden Gas die Konzentration des Wasserstoffs von anfangs 100% auf 75% gesunken ist.

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