Herstellung von silbernen und goldenen Cent-Münzen

1.) In ein Becherglas gibt man Zinkpulver konzentrierte Natronlauge. Dazu gibt man Kupfermünzen (1-, 2- und 5-Cent). Wenn man erwärmt, bildet sich auf den Münzen ein "silberner" Überzug. Man nimmt die Münzen mit der Tiegelzange aus dem Becherglas (Vorsicht! Heiße Natronlauge) und poliert mit einem feuchten Tuch.

Erklärung:

Zink reagiert mit Natronlauge gemäß folgender Reaktionsgleichung:

Zn + 2 NaOH + 2 H2O -> 2 Na+ + [Zn(OH)4]2- +H2

Das Zinkpulver und die darüber liegende  Kupfermünze bilden ein Lokalelement. Zink ist das unedlere Metall, also gehen Elektronen vom Zink auf das Kupfer über:

Zn -> Zn2+ + 2 e-

An der negativ geladenen Kupfermünze werden Zink-Ionen aus der Lösung entladen.

 Zn2+ + 2 e- -> Zn

Der vermeintliche Silberüberzug besteht also aus Zink.

2.) Die "Silbermünzen" werden mit der Tiegelzange in die Brennerflamme. Sie bekommen dabei einen "goldenen" Überzug.

Erklärung:

In der Brennerflamme bildet sich aus dem dünnen Zinküberzug und dem darunter liegenden Kupfer die Legierung Messing. Die vermeintlichen Goldmünzen sind also Messingmünzen

Mit Zink und Natronlauge entsteht ein
"silberner" Überzug

In der Brennerflamme entsteht der "goldene" Überzug

Die "Goldmünzen" werden poliert

Die Ergebnisse können sich sehen lassen

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