| Am 4. März 09 besichtigte die 11a im Rahmen des Chemieunterrichts die Stromberg-Kellerei in Bönnigheim. Dort angekommen, wurden wir von Herrn Hauber freundlich empfangen und zur Traubenannahmestelle geführt, wo der eigentliche Produktionsprozess beginnt. Von hier an wurden uns die einzelnen Produktionsschritte, von der Gärung über die Abfüllung, gezeigt und jeweils mit den chemischen Vorgängen erläutert. Ausschlaggebend für die Einstufung des späteren Weines, ist der Oechslegrad der Trauben, der den Zuckergehalt angibt. Nach dem Abbeeren der Trauben werden sie gemaischt, gepresst und kommen zum Gären in große Edelstahlbehälter. Nur der Rotwein wird mitsamt der Maische vergoren, oder zuvor erhitzt, um die rote Farbe zu erhalten. Die Gärbehälter müssen ständig gekühlt werden, was über kaltes Wasser in den Edelstahlwänden erfolgt. Die niedrige Temperatur wird von Hefen, die zur Gärung beitragen, benötigt um richtig arbeiten zu können. Danach ging es zur Lagerung des Weines; Tafel- und Landwein werden weiterhin in Edelstahlbehältern gelagert, Qualitäts-/Prädikatsweine dagegen in Eichenholzfässern, den sog. Barriquefässern. Zum Schluss wurde uns die Abfüllanlage gezeigt, wo der fertige Wein in Flaschen abgefüllt, verkorkt und schließlich verpackt wird. Carolin Rotter & Lukas Knodel (Klasse 11a) |