{"id":21906,"date":"2017-12-21T07:00:04","date_gmt":"2017-12-21T06:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/?p=21906"},"modified":"2017-12-21T07:00:04","modified_gmt":"2017-12-21T06:00:04","slug":"wiederholte-auffuehrung-das-kalte-herz-am-20-12-2017in-der-aula-des-stromberg-gymnasiums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/?p=21906","title":{"rendered":"Wiederholte Auff\u00fchrung &#8222;Das kalte Herz&#8220; am 20.12.2017 in der Aula des Stromberg-Gymnasiums"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nach der gelungenen Premiere am 8. Dezember 2017\u00a0 kam \u201eDas kalte Herz\u201c am Donnerstag, 20.12.2017 in der 5. und 6. Stunde f\u00fcr die gesamte Unterstufe in der Aula des Stromberg-Gymnasiums nochmals zur Auff\u00fchrung.<br \/>\nNach kurzer Begr\u00fc\u00dfung und kleinem Exkurs zur Entstehungsgeschichte des Theaterst\u00fccks vom Leseheft bis zur B\u00fchnenfassung legte das Unterstufen-Theater-Ensemble mit ungebremster Spielfreude mit ihrem \u201eM\u00e4rchenrap\u201c los. Dort verk\u00f6rperten sie die klassischen M\u00e4rchenfiguren, die das Gute oder das B\u00f6se symbolisieren: Rumpelstilzchen (Jacob Frenzel), 6b, die\u00a0 Hexen (Valerie Maier und Milla Ansel (6b), die Stiefmutter in Schneewittchen (Mia Werner, 6b), Aschenputtel (Lena M\u00fchlfelder, 6b), Der Fischer (Sarah Steger, 6b), Prinz und Prinzessin (Amelie Betz und Jana Rogalla, 6b), die gute Fee und das Ungeheuer (Leonie Schneider und Joschua Hettler, 6b)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder in diesem Team hatte mehrere Rollen und musste diese oft sehr schnell hintereinander spielen. Viele M\u00e4dchen schl\u00fcpften in m\u00e4nnliche Rollen und verk\u00f6rperten diese bravour\u00f6s: So etwa Sarah Steger. Sie spielte einen Wirtshausgast und zuletzt den erwachsenen Peter Munk, der im blinden J\u00e4hzorn seine Frau erschl\u00e4gt. Sarah war in jeder Sekunde ihres Spiels glaubw\u00fcrdig und \u00fcberaus ausdrucksstark.<br \/>\nMilla Ansel stellte das Glasm\u00e4nnlein dar, das dem jungen Peter zu etwas \u201eGutem und N\u00fctzlichem\u201c verhelfen will. Mit ihrer glasklaren Stimme und ihrer ruhigen Art passte sie hervorragend in diese Rolle.Zudem spielte Milla einen Wirtshausgast.<br \/>\nAmelie Betz verstand es,\u00a0 souver\u00e4n als \u201eangesagter\u201cTanzbodenk\u00f6nig \u00fcber die B\u00fchne zu poltern und kurze Zeit sp\u00e4ter als Glasm\u00e4nnlein in Gestalt des \u201earmen, arbeitslosen Mannes\u201c bei der reichen Lisbeth sch\u00fcchtern um Arbeit anzufragen, um sich dann bei Peters pl\u00f6tzlichem Auftauchen in den erz\u00fcrnten Waldgeist zur\u00fcckzuverwandeln, der Peter \u201ezerschmettern k\u00f6nnte, wenn er wollte!\u201c<br \/>\n<span style=\"font-weight: 300;\">Amelie ging ganz in ihrer Rolle auf. Sie trieb Peter Munk mit viel Emotion und gro\u00dfer Stimmgewalt \u00fcber die B\u00fchne und drohte, ihn zu vernichten, wenn er\u00a0 sich nicht \u00e4ndere.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso vielseitig zeigte sich Leonie Schneider. Sie f\u00fchrte als Erz\u00e4hlerin in das M\u00e4rchen aus dem Schwarzwald ein, kommentierte die ersten Szenen und tauchte wenig sp\u00e4ter als Wirtshausgast und dann als uniformierter Amtmann im Wirtshaus\u00a0 auf, um Peter zur Ausbezahlung der L\u00f6hne an seine Arbeiter zu zwingen. Leonie verschaffte sich mit schneidender Stimme Respekt, trotz des unversch\u00e4mten Verhaltens des \u201elangen Schlurkers\u201c, der ihr die Polizeikappe vom Kopf schnipste , auf dass sie in der fr\u00f6hlichen Zechrunde vom einen zum anderen\u00a0 weitergegeben wurde. Sie drohte mit einem \u201eteuren Nachspiel f\u00fcr alle!\u201c und sparte dabei nicht mit b\u00f6sen Blicken ins Publikum, welches das Spiel mit einer gewissen Schadenfreude verfolgt hatte.<br \/>\nAuch Lena M\u00fchlfelder spielte zwei verschiedene Rollen: den ruppigen Wirt und zuletzt die smarte Erz\u00e4hlerin, die das M\u00e4rchen mit sanfter Stimme zum Ausklang brachte. In ihrer Rolle als Wirt wuchs Lena weit \u00fcber sich hinaus. Das drohende Verlustgesch\u00e4ft mit dem zahlungsunf\u00e4higen Peter Munk lie\u00df sie zunehmend\u00a0 giftig und aufgebracht werden. Sie setzte dem fatalen Geldspiel ein barsches Ende, drohte ihm mit Anzeige und warf ihn kurzerhand hinaus- Lena zeigte professionelles Spiel und riss alle mit!<br \/>\nDie wenigen M\u00e4dchen, die ausschlie\u00dflich weibliche Rollen spielten, zeigten verschiedene Frauentypen. So spielte Jana Rogalla (6b) einerseits die beflissene Erz\u00e4hlerin, welche die B\u00fchnenhandlung kommentiert und sich sogar in die laufende Handlung einmischt. Sie macht Peter Munk Vorschl\u00e4ge, wie er seine Situation verbessern k\u00f6nne und fordert ihn zur Reflexion auf: \u201eWillst du auch so werden wie die?\u201c<br \/>\nAndererseits zeigte sie sich als junge Lisbeth eher sch\u00fcchtern und unterw\u00fcrfig und begeisterte durch ihre charmante Erscheinung.<br \/>\nDie reifere und reiche Lisbeth wurde von Valerie Meier entsprechend damenhaft gespielt, ihre Rolle als Erz\u00e4hlerin weitete sich zu der der Vermittlerin zwischen B\u00fchnengeschehen und Publikum.In beiden Rollen zeigte Valerie ihre Spielfreude und gro\u00dfe Textsicherheit.<br \/>\nMia Werner \u00fcberzeugte in ihrer Rolle als Mutter und Erz\u00e4hlerin. Ungefragt wird sie vom erwachsenen Gesch\u00e4ftsmann Peter Munk zur Sekret\u00e4rin ernannt und ins St\u00fcck hineingezogen. Dabei verstand es Mia, ihr Unbehagen und ihre Unsicherheit in dieser Situation zu spielen.<br \/>\nClara\u00a0 Hellwig stie\u00df erst im Laufe dieses Schuljahres zur Truppe und entpuppte sich als Multitalent. Sie unterst\u00fctzte den Stammtisch durch ihre lebhafte Art und half bei Auf- und Abbau.<br \/>\nDie m\u00e4nnlichen Schauspieler konnten sich alle enorm weiterentwickeln. Angefangen bei Jacob Frenzel, der sich im Laufe der Proben immer mehr zum wirklich \u201erotzfrechen\u201c langen Schlurker entwickelte, dem es nicht an Selbstsicherheit fehlte.<br \/>\nAuch Niklas Beller (7c) als \u201ejunger Peter Munk\u201c wuchs mit der Rolle, die er ausgezeichnet meisterte. Seine Ver\u00e4nderung vom Au\u00dfenseiter zum beliebtesten Mann am Stammtisch setzte Niklas schauspielerisch un\u00fcbersehbar um.<br \/>\nSchlie\u00dflich steht und f\u00e4llt jede Inszenierung des M\u00e4rchens mit der Rolle des Holl\u00e4nder Michels, des b\u00f6sen Waldgeistes, der den Menschen viel Geld gibt, wenn sie ihm ihre Herzen verkaufen.<br \/>\n<span style=\"font-weight: 300;\">Joschua Hettler war wie geschaffen f\u00fcr diese Rolle: stimmgewaltig und sanft lockend, aufbrausend und verst\u00e4ndnisvoll- ein wahrer Herzensf\u00e4nger.<br \/>\n<\/span>Daneben verk\u00f6rperte er ebenso treffend den \u201edicken Ezechiel\u201c, der st\u00e4ndig Runden spendiert und mit Peter um Geld w\u00fcrfelt. Joschua f\u00fcllte den Raum und es war allein schon durch seinen schauspielerischen Einsatz zweifelsfrei klar, wer der reichste und m\u00e4chtigste Mann in der Runde war.<br \/>\nZu guter Letzt hatten alle SchauspielerInnen noch eine zus\u00e4tzliche Rolle. Sie alle waren Tannen und stellten so den Wald dar.<br \/>\nDer Wald wiederum wurde an unsichtbaren F\u00e4den\u00a0 von hinten dirigiert. Emilie Jaufmann (7b)und Kim Sch\u00fcfer (7b)k\u00fcmmerten sich um die reibungslose Logistik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles in allem hat das Spiel und seine Entwicklung gro\u00dfen Spa\u00df gemacht und dank der technischen Unterst\u00fctzung und Begleitung\u00a0 (Toribo Traebert, J2, Max Buchholz (J1) und Leon Baric ( J1),\u00a0 Mike Grutke( 9a), Jan\u00a0 Knappe (9a) wurde es so zu einer runden Sache, welche das junge Publikum (trotz Popcornt\u00fcten in der Hand) entsprechend honorierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Bericht: Dorothea Schwilk<\/em><\/p>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der gelungenen Premiere am 8. Dezember 2017\u00a0 kam \u201eDas kalte Herz\u201c am Donnerstag, 20.12.2017 in der 5. und 6. 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