{"id":21987,"date":"2018-01-26T06:00:37","date_gmt":"2018-01-26T05:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/?p=21987"},"modified":"2018-01-26T06:00:37","modified_gmt":"2018-01-26T05:00:37","slug":"erneuter-wettstreit-um-die-besten-argumente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/?p=21987","title":{"rendered":"Erneuter Wettstreit um die besten Argumente"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-22008 alignright\" src=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Jugend-debattiert-2018_Beitragsbild.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"282\" \/>Soll im Kunst- und Musikunterricht auf die Notengebung verzichtet werden? Oder soll f\u00fcr Jugendliche unter 14 ein \u201eSmartphone-F\u00fchrerschein\u201c eingef\u00fchrt werden? Und soll der Verzehr von Fast Food am Stromberg-Gymnasium verboten werden? Diese Fragen mussten acht Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der neunten Klassen am vergangenen Donnerstag in der Schulaula vor gro\u00dfem Publikum diskutieren, um sich f\u00fcr die kommende Regionalausscheidung des Wettbewerbs \u201eJugend debattiert\u201c zu qualifizieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der renommierte bundesweite Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespr\u00e4sidenten findet dieses Jahr zum 16. Mal statt und hat sich zum Ziel gesetzt, die Nachwuchsb\u00fcrger von morgen dabei zu unterst\u00fctzen, ihre eigene Meinung zu vertreten, sich aber gleichzeitig mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinanderzusetzen, um so dabei zu helfen, den Horizont der teilnehmenden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu erweitern. Am Stromberg-Gymnasium ist das Projekt fest im Schulcurriculum des Faches Deutsch verankert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So hatten die Neuntkl\u00e4ssler im Deutschunterricht der vergangenen Wochen neben dem klassischen schriftlichen Er\u00f6rtern das Debattieren trainiert, an ihrem Ausdrucksverm\u00f6gen und ihrer Gespr\u00e4chsf\u00e4higkeit gefeilt und schlie\u00dflich die \u00fcberzeugendsten Debattanten zu Klassensiegern gek\u00fcrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nachmittag startete mit den zwei Halbfinals, in denen jeweils vier der Klassensieger vor den versammelten neunten Klassen gegeneinander antraten. Zun\u00e4chst stand dabei die Frage nach der Benotung im Kunst- und Musikunterricht zur Debatte. Eine solche sei vollkommen abzuschaffen, forderten Philipp Meyer und Helena Peters, denn in diesen \u201eTalentf\u00e4chern\u201c gebe es f\u00fcr die Bewertung der Sch\u00fclerleistungen keine klaren Richtlinien und die Benotung sei \u2013 wie sehr sich die Lehrkraft auch bem\u00fche \u2013 immer unfair. Dem widersprachen Enie Zurm\u00fchlen und Kathi Stehle und sahen au\u00dferdem die Gefahr, dass die Sch\u00fcler ohne Benotung schnell die Motivation und den Respekt vor den Lehrern verlieren w\u00fcrden. \u00dcber die grunds\u00e4tzliche Funktion von Noten wurde gestritten sowie \u00fcber die M\u00f6glichkeit, sich durch Flei\u00df zu verbessern, Kompromisse wurden versucht, doch letztlich verworfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00c4hnlich hitzig verlief die Debatte um die Frage nach einem \u201eSmartphone-F\u00fchrerschein\u201c. W\u00e4hrend Berit K\u00e4mmerer und Anna Kretschmer vor allem die Gefahren, die von Smartphones ausgehen, betonten und daher vehement die Einf\u00fchrung eines solchen F\u00fchrerscheins forderten, stellten Sarah Weingartz und Patrick Daubner dessen Nutzen und die Durchf\u00fchrbarkeit in Frage. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien wurden gegen pers\u00f6nliche Erfahrungen ausgespielt, die Verantwortung der Eltern gegen die der Schule abgewogen und wirtschaftliche Folgen diskutiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen Sophia Hammel und Ann-Kathrin Helfert sowie dem J1-Sch\u00fcler Kian Rizza, der es vor zwei Jahren in die Landesqualifikation geschafft hatte, fiel es denkbar schwer, die vier besten Debattanten auszumachen. Nach langen Diskussionen standen schlie\u00dflich Anna Kretschmer, Berit K\u00e4mmerer, Kathi Stehle und Philipp Meyer als Finalisten fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Frage der Finaldebatte waren die Sch\u00fcler in besonderem Ma\u00dfe betroffen, ging es doch um ein eventuelles Fast-Food-Verbot am Stromberg-Gymnasium. Anna Kretschmer und Kathi Stehle auf der Pro-Seite stellten in der Debatte nat\u00fcrlich vor allem gesundheitliche, aber auch finanzielle Aspekte in den Vordergrund, w\u00e4hrend Berit K\u00e4mmerer und Philipp Meyer auf die Eigenverantwortlichkeit der Sch\u00fcler, die Kapazit\u00e4t der Mensa und die Vorbildfunktion der Eltern abhoben. Aufgrund ihrer umfassenden Sachkenntnis und Flexibilit\u00e4t in der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung wurde schlie\u00dflich Kathi Stehle zur Schulsiegerin gek\u00fcrt. Durch ihr Ausdrucksverm\u00f6gen, die n\u00f6tige Ruhe und ihre \u00dcberzeugungskraft sicherte sich Berit K\u00e4mmerer den zweiten Platz und damit ebenfalls den Einzug in die Regionalqualifikation, die am 06. Februar am Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim stattfinden wird. Begleitet werden sie vom Vorjahresschulsieger Alan Kleinbek, der als Zehntkl\u00e4ssler in diesem Jahr in Altersklasse II antreten darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Bericht: Sophia Hammel<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Fotos: Yvonne Benning<\/em><\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Wettbewerbs \u201eJugend debattiert\u201c wurde am Stromberg-Gymnasium wieder hei\u00df diskutiert.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":22008,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[26,23],"class_list":["post-21987","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unterricht","tag-deutsch","tag-wettbewerb"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21987","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21987"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21987\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21987"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21987"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21987"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}