{"id":31964,"date":"2024-12-19T16:31:45","date_gmt":"2024-12-19T15:31:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/?p=31964"},"modified":"2024-12-19T16:31:46","modified_gmt":"2024-12-19T15:31:46","slug":"ohne-stuetzen-und-fundamente-haelt-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/?p=31964","title":{"rendered":"Ohne St\u00fctzen und Fundamente h\u00e4lt nichts"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Experten geben am Stromberg-Gymnasium Anregungen zum Junior.ING-Wettbewerb unter dem Motto \u201eTurm \u2013 hoch hinaus\u201c: \u00a0\u201eEs darf geschraubt und genagelt werden\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als ein Sch\u00fcler fragt, wie er seinem Turm die n\u00f6tige Standfestigkeit verleihen kann, stutzt Norbert Schr\u00f6ter f\u00fcr einen Moment. Nat\u00fcrlich nicht, weil er die Antwort nicht w\u00fcsste. Der leitende Architekt der Bau- und Geb\u00e4udestrategie der Kreissparkasse Ludwigsburg will aber dem anderen Referenten des Abends nicht vorgreifen. Deshalb nur so viel: \u201eIrgendwo muss es St\u00fctzen geben und irgendwo muss es Fundamente geben \u2013 sonst h\u00e4lt nichts!\u201c Auch in diesem Jahr sind Norbert Schr\u00f6ter und Prof. Dr. Alexander Hub, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter bei Alfred Rein Ingenieure GmbH, ans Stromberg-Gymnasum gekommen, um die Achtkl\u00e4sslerinnen und Achtkl\u00e4ssler auf den Wettbewerb Junior.ING der Ingenieurkammer Baden-W\u00fcrttemberg einzustimmen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31965\" srcset=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1-360x270.jpg 360w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Schon allein das Motto des Wettbewerbs in diesem Schuljahr soll die Nachwuchsingenieurinnen und \u2013ingenieure dazu anspornen, \u00fcber sich hinauszuwachsen: \u201eTurm \u2013 hoch hinaus\u201c lautet es. Die Aufgabe: Das Modell eines Turms zu entwerfen und zu bauen. Ob ein Aussichtsturm, ein Meldeturm oder ein Rathausturm \u2013 der Kreativit\u00e4t sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Turm muss aber auf einer 25 mal 25 Zentimeter gro\u00dfen und zwei Zentimeter dicken Grundplatte stehen, selbst eine Grundfl\u00e4che von 15 mal 15 Zentimeter haben, 70 Zentimeter hoch sein und \u00fcber eine Aussichtsplattform verf\u00fcgen. Er ist in der Grundplatte gut zu verankern, und die Plattform muss an jeder beliebigen Stelle ein Gewicht von 500 Gramm tragen k\u00f6nnen, denn: Echte T\u00fcrme haben schlie\u00dflich auch \u201eWind und Erdbeben\u201c zu trotzen, so Schr\u00f6ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie der Architekt erl\u00e4utert, ist die Anzahl der Materialien begrenzt. Erlaubt sind Dr\u00e4hte, Holz, Kleber, Kunststoff, Nieten, Papier, Schnur, Schrauben, Stecknadeln \u2013kurz: Materialien, die nicht mit elektrisch betriebenen Maschinen wie etwa Fr\u00e4sen bearbeitet werden m\u00fcssen. Zwar k\u00f6nnen bereits existierende T\u00fcrme nachgebaut werden, aber \u201edie Jury freut sich auch \u00fcber eigene T\u00fcrme\u201c, wei\u00df der Architekt. Denn nicht zuletzt sind es die Gestaltung und die Originalit\u00e4t ihres Modells, mit denen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Jury beeindrucken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Jugendlichen Inspiration f\u00fcr ihre eigenen Bauwerke zu liefern, gibt ihnen Schr\u00f6ter zun\u00e4chst einen \u00dcberblick \u00fcber eindrucksvolle T\u00fcrme in aller Welt. Das Spektrum reicht vom Bahnhofsturm am Stuttgarter Hauptbahnhof, den 2001 gebauten Killesbergturm oder den Stuttgarter Fernsehturm, den Schr\u00f6ter als \u201eKlassiker\u201c betrachtet, \u00fcber den Eiffelturm in Paris und den Aussichtsturm f\u00fcr den Olympiapark in London bis hin zum Stratosphere Tower in Las Vegas, den Canton Tower im chinesischen Guangzhou oder den Skytower in Neuseeland.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um besonders kreative Ideen geht, ist es allerdings gar nicht notwendig, in die Ferne zu schweifen: Der Rheinturm im Medienhafen in D\u00fcsseldorf etwa verf\u00fcgt \u00fcber ein Restaurant auf einer Plattform, die sich dreht. Zum Schluss seines Vortrags kommt Norbert Schr\u00f6ter nochmals auf die Bedeutung des Fundaments zu sprechen \u2013 und animiert die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dazu, nicht zimperlich vorzugehen: \u201eUnten bei der Bodenplatte darf auch geschraubt und genagelt werden\u201c, so der leitende Architekt. Die Modelle m\u00fcssen schlie\u00dflich den Transport zur Ingenieurkammer Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcberstehen, der die Bewertung obliegt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_2-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31966\" srcset=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_2-360x270.jpg 360w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_2.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wie von Norbert Schr\u00f6ter angek\u00fcndigt, richtet Prof. Dr. Alexander Hub im Anschluss das Augenmerk auf die unterschiedlichen M\u00f6glichkeiten, wie T\u00fcrme so konstruiert werden k\u00f6nnen, damit sie Wind und Wetter sowie gro\u00dfen Besucheranst\u00fcrmen standhalten. Dabei gilt: \u201eTurm ist nicht gleich Turm, es gibt ganz verschiedene Konstruktionen.\u201c Als eine der typischsten Bauweisen stellt Hub den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die Fachwerkkonstruktion vor. An einem der ber\u00fchmtesten Beispiele \u2013 dem Eiffelturm \u2013 erl\u00e4utert Hub, woraus ein Fachwerkelement besteht: \u201eEs ist ein Dreieck aus St\u00e4ben, das immer erweitert wird, nicht nur in der Ebene, auch im Dreidimensionalen.\u201c Die Details zu entwickeln, \u201eum eure St\u00e4be sch\u00f6n miteinander zu verbinden\u201c, ist nun Sache der Jugendlichen. Denn: \u201eAm Ende begutachten Ingenieure euer Werk mit Argusaugen.\u201c Und da das (Argus-)Auge bekanntlich mitisst, animiert er die Sch\u00fcler: \u201eSucht nach einer guten Idee f\u00fcr euren Turm und f\u00fcr die Details \u2013 und verkauft eure Idee, indem ihr zum Beispiel ein M\u00e4nnchen hinstellt oder farbliche Akzente setzt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch er hat eine Vielzahl an bereits existierenden Bauwerken parat, die die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler inspirieren k\u00f6nnten. Die Palette reicht vom Killesbergturm, der \u201eviel Leben in sich hat sowie eine effiziente und stabile Struktur aufweist\u201c und dem Urbachturm im Remstal, einer Holzkonstruktion, die 2019 eigens f\u00fcr die Landesgartenschau errichtet wurde, \u00fcber den aus Stahl gefertigten, 2023 er\u00f6ffneten Atzelbergturm bis hin zum Aussichtsturm am s\u00fcdwestlichen Ufer des Cospudener Sees s\u00fcdlich von Leipzig. Hier garantiere ein Netz von Seilen die Stabilit\u00e4t des Turms. Hub lobt die \u201e\u00e4sthetische Ausf\u00fchrung\u201c, die aber mit einer \u201eanspruchsvollen Umsetzung\u201c einhergehe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob nun Holz, Stahl oder Seil zum Einsatz kommen: \u201eLasst euch ruhig was einfallen, \u00fcberlegt und t\u00fcftelt\u201c, motiviert der Professor die Jungingenieurinnen und Jungingenieure. Bis M\u00e4rz m\u00fcssen sie allerdings ihre T\u00fcrme ausget\u00fcftelt und alles fertiggenagelt, geschraubt und geklebt haben. Dann m\u00fcssen die fertigen Modelle n\u00e4mlich bei der Ingenieurkammer Baden-W\u00fcrttemberg vorliegen. Die Verleihung der Landespreise findet im Mai im Europapark Rust statt. Den Landessiegern winken ein Preisgeld von 250 Euro sowie die Teilnahme am Bundeswettbewerb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Bericht und Fotos: Sy<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" data-id=\"31965\" src=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31965\" srcset=\"https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1.jpg 1000w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.stromberg-gymnasium.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/JuniorING_24_1-768x576.jpg 768w, 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