Das FranceMobil klärt in Klassenstufe sieben diese und andere kulturelle sowie sprachliche Fragen
Team Baguette a gagné!So lautete der Schlusssatz des diesjährigen Besuchs des FranceMobils am Stromberg-Gymnasium. Die Lektorin Pauline Nievollet machte Halt an unserer Schule, um mit den Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen im Rahmen abwechslungsreicher Spiele die französische Sprache und Kultur erlebbar zu machen. Unterstützt wurde sie dabei von Flavie, einer französischen Austauschschülerin aus der 10. Klasse, die sich in dieser Woche ebenfalls an unserer Schule aufhielt.
Das FranceMobil ist ein Programm des deutsch-französischen Jugendwerks und der französischen Botschaft in Deutschland. Französische Muttersprachlerinnen und Muttersprachler besuchen dabei Schulen, um Kindern und Jugendlichen die französische Sprache und Kultur auf spielerische Weise näherzubringen.
Da die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen nun schon im zweiten Jahr Französisch lernen, konnten erste Französischkenntnisse angewandt und vertieft werden. Dazu gehörte es, Parallelen zwischen der deutschen und der französischen Sprache aufzudecken, den eigenen Wortschatz zu erweitern und dabei viel Französisch zu hören und zu sprechen. Zudem hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, eine Muttersprachlerin zu sprachlichen und kulturellen Besonderheiten zu befragen.
Besonders viel Begeisterung löste das Spiel „Dobble“ aus. Dabei traten jeweils zwei Schülerinnen oder Schüler gegeneinander an und mussten möglichst schnell das gleiche Symbol auf zwei Karten entdecken und auf Französisch benennen. Dabei zeigte sich, dass die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler bereits deutlich mehr verstehen und sprechen können, als sie selbst zuvor vermutet hatten. Selbst bei Temperaturen von über 30 Grad im Klassenzimmer waren alle mit großem Engagement dabei und beteiligten sich auch am „Quiz de la France“ mit viel Motivation.
Eine Frage bereitete allerdings allen Klassen Schwierigkeiten: Aus welcher Region stammt die französische Spezialität Crêpe? Natürlich – aus der Bretagne!
Bericht und Fotos: Rf


