Engagiert für den Frieden unterwegs

Zufriedene Gesichter bei der Sammelgruppe aus Klassenstufe 10 nach erfolgreicher Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Schon einige Monate ist es her, dass knapp 20 Freiwillige aus den drei zehnten Klassen am Stromberg-Gymnasium wie jeden Herbst in der Kernstadt Vaihingen unterwegs waren, um für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als schulischem Bildungspartner die alljährliche Haus- und Straßensammlung durchzuführen. Im laufenden Schuljahr betrug der Erlös dieser stets deutschlandweiten Sammlung in Vaihingen/Enz durch die engagierten jungen Helferinnen und Helfer etwas über 1000 Euro – sehr zur Freude des Vaihinger Ortsverantwortlichen des Volksbunds, Karl-Heinz Schneider. Im Rahmen einer kleinen Pausenveranstaltung dankte er den engagierten Gymnasiastinnen und Gymnasiasten für ihr Engagement, lobte ihr durchweg freundliches Auftreten bei der diesjährigen Straßensammlung und überreichte ihnen neben einer kleinen Aufwandsentschädigung eine Urkunde des Volksbundes für ihr Schulportfolio. Diese attestiert den Jugendlichen ihren aktiven Einsatz für den Frieden – ein ehrenamtliches Engagement, das Schneiders Erfahrung nach auch bei Bewerbungen für Praktika und Beruf stets gut ankommt. 

Die gesammelten Spenden werden zum einen zur Finanzierung bei der Pflege von Soldatengräbern aus den beiden Weltkriegen verwendet, zum anderen unterstützen sie aktuelle Friedensprojekte mit europäischen Jugendlichen. Hierzu zählt auch die jährlich am Stromberg-Gymnasium für interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 stattfindende Drittortbegegnung mit elsässischen Jugendlichen im französischen Niederbronn-les-Bains. In der dortigen Jugendbegegnungsstätte Centre Albert Schweitzer hatten auch etliche Mitglieder der diesjährigen Sammelgruppe gemeinsam mit ihren französischen Corres aus dem Collège du Kochersberg in Truchtersheim, französische Partnerschule des Stromberg-Gymnasiums, eine interessante und harmonische Zeit verbracht, an die sie sich dankbar zurückerinnern. Neben deutsch-französischen Sprachspielen, gemeinschaftsbildenden Outdoor-Aktivitäten und Zeit zum persönlichen Austausch stand für die Teilnehmenden dort auch eine Führung auf der nebenan gelegenen Kriegsgräberstätte für gefallene Soldaten und Zivilisten des Zweiten Weltkriegs auf dem Programm, die die Jugendlichen nachdrücklich beeindruckt hatte. Und so war es für die Jugendlichen aus dem Vaihinger Nebenweg nach ihrem erlebnisreichen Ausflug ins Nachbarland in der Mittelstufe selbstverständlich, sich nun auch selbst vor Ort für den Frieden stark zu machen. Angesichts der aktuellen Lage doch ein Grund zur Freude und zur Hoffnung!

Bericht und Foto:  

Zahlreiche SchülerInnen aus der Klassenstufe 10 erhalten vom Ortsverantwortlichen Karl-Heinz Schneider (hintere Reihe dritter von links) eine Urkunde für ihre erfolgreiche Mitarbeit bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbunds.