„Save our Dreams“ – Jugendliche gestalten Zukunft

Innerhalb der Projektwoche lebten die Jugendlichen damit im Kleinen vor, was sie sich von der gesamten Gesellschaft wünschen: Dass ganz unterschiedliche Menschen unabhängig von Alter und Herkunft zueinanderfinden, sich verständigen und gemeinsam auch schon in kurzer Zeit etwas anpacken. Dass jeder trotzdem seine Individualität bewahren und etwas mit seinen Fähigkeiten zum Erfolg eines Projekts beitragen und dass daraus etwas Großartiges entstehen kann. Die Projektwoche beweist in jedem Fall: Der jungen Generation Zuhören lohnt sich. 

Und trotzdem: Der Friede wird kommen

Noch vor wenigen Wochen hat Schulleiterin Katja Kranich die Frage beschäftigt: „Wie erkläre ich unseren Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern, dass wir gerade jetzt eine Bildungspartnerschaft mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eingehen?“ Im Lauf der vergangenen Jahre habe sie die pädagogischen Angebote des Volksbunds immer mehr schätzen gelernt, insbesondere dessen Unterstützung bei der Friedensreise, die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 des Stromberg-Gymnasiums alljährlich für drei Tage ins Elsass führt. Dort besuchen sie historische Denkmäler des Ersten und Zweiten Weltkriegs und dokumentieren ihre Beobachtungen und Erfahrungen in einer Projektarbeit.

Neues entdecken und ausprobieren – mitten im schulischen Alltag

Das erste Halbjahr im dritten Pandemieschuljahr ist geschafft, und neben unzähligen Tests, vorbildlichem Maskentragen sowie dem „normalen“ Pensum an Unterrichtsstoff, Hausaufgaben und Klassenarbeiten können die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 des Stromberg-Gymnasiums auch stolz und mit Freude auf ein erstes Halbjahr in der Differenzierung zurückblicken, das sie anders als in der vergangenen Zeit „in Präsenz“ miterleben durften. Parallel zum regulären Unterricht können sich alle Fünft- und Sechstklässler hier nach ihren persönlichen Interessen ein Thema pro Schulhalbjahr aus dem bunten und vielfältigen Differenzierungsangebot auswählen, Neues entdecken und ihre individuellen Stärken weiterentwickeln. 

Was der Jugend auf der Seele brennt

So ganz klar ist der 13-jährigen Maeve nicht, was sie in einer psychiatrischen Klinik soll. Gut, sie isst manchmal zu wenig, sieht darin aber kein Problem. Ihre Eltern wollen sie nur abschieben, argwöhnt sie. In der Klinik trifft sie auf Alex, der an Schizophrenie leidet und schon etwas länger in der Klinik behandelt wird – genau wie Jenny und Katelyn. Jenny ist wegen einer Identitätskrise dort, Katelyn versucht, unter ärztlicher Anleitung ihren wahnhaften Wunsch nach einem perfekten Körper in den Griff zu bekommen, der durch soziale Medien ausgelöst wurde. Gibt es zu Beginn der Handlung noch Konflikte unter den Jugendlichen, so wachsen sie im weiteren Verlauf zusammen und befinden sich schließlich auf dem Weg der Besserung. Der Film „The Problems of the Youth“ endet also optimistisch – und mit einem klaren Plädoyer dafür, bei Bedarf therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.