¡Nos vamos a Andalucía!

Der Schüleraustausch des 9. Jahrgangs unseres Gymnasiums nach Spanien war für alle Beteiligten eine besondere und unvergessliche Erfahrung! Ziel der Reise war die Partnerschule IES La Zafra in Motril, an der wir herzlich von unseren spanischen Austauschpartnerinnen und -partnern empfangen wurden. Trotz Ankunft am Abend wurden direkt die ersten persönlichen Kontakte intensiviert, nachdem bereits im Vorfeld ein reger Austausch mittels sozialer Medien und Messenger stattgefunden hatte.

Gleich zu Beginn des Programms am ersten Vormittag konnten wir bei einem gemeinsamen andalusischen Frühstück – organisiert von den Gastfamilien – typische Spezialitäten der Region kennenlernen. Neben frischem Brot mit Tomate und Olivenöl sowie süßem Gebäck bot sich dabei auch die Gelegenheit, sich über die erste Nacht in fremder Umgebung auszutauschen, weitere Kontakte zu knüpfen und die spanische Alltagskultur hautnah zu erleben.

Ein erstes Highlight stand mit der Exkursion in die beeindruckenden Cuevas de Nerja auf dem Programm. Als Einführung begaben sich alle Teilnehmenden auf eine virtuelle Reise mittels VR-Brillen, um im Anschluss die gewaltigen Tropfsteinformationen und die besondere Atmosphäre unter der Erde selbst hautnah zu erleben. Einfach faszinierend!

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz: Ein gemeinsamer Nachmittag am Strand von Nerja schloss sich an und sorgte für Entspannung und viel Spaß. Trotz der noch etwas kühleren Temperaturen konnte man bei Sonne, Meer und sportlichen Aktivitäten die Zeit mit den Austauschpartnern genießen.

Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Ausflug nach Granada zur weltberühmten Alhambra. Die prachtvolle maurische Palastanlage beeindruckte mit ihrer Architektur, den kunstvollen Verzierungen und den wunderschönen Gärten. Dank der professionellen Führung des spanischen Kollegen gab es spannende Einblicke in die Geschichte Andalusiens.

In Motril selbst wurde die Stadt im Rahmen einer Stadtrallye erkundet. So war man nach den gelösten Aufgaben in gemischten Kleingruppen bestens vorbereitet, um auch nachmittags und abends zielsicher die besten Spots für ein gemütliches Beisammensein wiederzufinden.

Ergänzt wurde die Ortskenntnis durch einen Besuch der ehemaligen Zuckerfabrik, bei dem die industrielle Geschichte Motrils und die Bedeutung der Zuckerproduktion für die Region ins Zentrum gerückt wurden.

Insgesamt war der Schüleraustausch eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur manche Sprachkenntnisse verbesserte, sondern auch interkulturelle Kompetenzen stärkte und neue Freundschaften entstehen ließ. Die Woche in Spanien wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben!

Bericht: Ak, Fotos: Hs